Bundesübungen 2021

Die Termine werden im März bekannt gegeben

OP 1. Schiesstag
OP 2. Schiesstag
OP 3. Schiesstag

Schiesspflichtig sind:

Soldaten, Gefreite, Korporale, Wachtmeister, Oberwachtmeister und Subalternoffiziere (Lt/Oblt) bis zum Ende des Jahres vor der Entlassung aus der Militärdienstpflicht, längstens jedoch bis zum Ende des Jahres, in dem sie das 34. Altersjahr vollenden.

  • Im Entlassungsjahr besteht keine Schiesspflicht mehr.
  • Die Schiessübung ist jährlich zu absolvieren.

Subalternoffiziere können zwischen dem Obligatorischen Programm 300 Meter (Stgw) oder 25 Meter (Pistole) wählen. Bestehen sie die Schiesspflicht auf die Distanz 25 Meter nicht, so müssen sie das obligatorische Programm auf 300 Meter schiessen.

Von der Schiesspflicht dispensiert sind:

Alle Armeeangehörige,

  • die im betreffenden Jahr mindestens 45 Tage besoldeten Militärdienst leisten.
  • die nach dem 31. Juli aus dem Auslandurlaub zurückkehren und/oder wieder in die Armee eingeteilt wurden.
  • die von einer medizinischen Untersuchungskommission (UC) bis nach dem 31. Juli dispensiert wurden.
  • deren persönliche Waffe vorsorglich abgenommen wurde und bis zum 31. Juli noch nicht zurück erhalten haben.

 

Grundlage und Ziele

Die Verordnung über das Schiesswesen ausser Dienst reglementiert die Mittel, den Umgang mit Waffen und Munition, und beschreibt die verfolgten Ziele. Das Schiesswesen ausser Dienst hat den Erfordernissen der Armee zu genügen und erfüllt im Interesse der Landesverteidigung folgende Zwecke:

  • Es ergänzt und entlastet die Schiessausbildung an der persönlichen Waffe in den militärischen Schulen und Kursen.
  • Es erhält die Schiessfertigkeit und fördert das Präzisionsschiessen der Angehörigen der Armee ausser Dienst.
  • Es fördert die Weiterbildung der Schützinnen und Schützen in besonderen Ausbildungskursen.
  • Es ermöglicht die Überprüfung der Funktionstüchtigkeit der persönlichen Waffe.
  • Es fördert das freiwillige Schiessen.

Obligatorische Schiessprogramm

  • 5 Schuss Einzelfeuer Scheibe A5 (ohne Zeitbeschränkung)
  • 5 Schuss Einzelfeuer Scheibe B4 (ohne Zeitbeschränkung)
  • 1 x 2 Schuss Kurzfeuer Scheibe B4 (in 20 Sek für Stgw und in 30 Sek für Karabiner)
  • 1 x 3 Schuss Kurzfeuer Scheibe B4 (in 20 Sek für Stgw und in 30 Sek für Karabiner)
  • 1 x 5 Schuss Schnellfeuer Scheibe B4 (in 40 Sek für Stgw und in 60 Sek für Karabiner)

Die Teilnahme ist ausgenommen der Probeschüsse kostenlos. Das Programm gilt als erfüllt bei Erreichen von mindestens 42 Punkten und höchstens 3 Nullern. Verbliebene Schiesspflichtige können das Programm sofort auf eigene Kosten wiederholen. Die Bestätigung für das Absolvieren der Bundesübung wird unmittelbar nach dem Schiessen in den militärischen Leistungsausweis bzw. das Schiessbüchlein eingetragen. Für Resultate über 66 Punkte (Veteranen und Jungschützen 64 Punkte) wird eine Anerkennungskarte abgegeben. Zur Erfüllung der Schiesspflicht unbedingt mitbringen:

  • Dienstbüchlein
  • Schiessbüchlein oder militärischer Leistungsausweis
  • Aufforderung zur Erfüllung der Schiesspflicht (mit Klebeetiketten)
  • Persönliche Dienstwaffe
  • Gehörschutz (sofern vorhanden)